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Geld    Gerade mal 15 Jahre ist es her, dass der Euro eingeführt wurde. Abgesehen davon, dass die Deutschen als einzige im EU-Raum nicht

einmal gefragt wurden, ob sie den Euro haben wollten (wollten sie sicher nicht), sagte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, dass der Euro genauso stark bleibe, wie die D-Mark.

Eine Zeitlang hatte das auch funktioniert, doch dann kam die Ernüchterung. Denn einige Staaten wie Griechenland, Italien oder Spanien hatten die Aufnahmekriterien für den Euro nur durch die Veröffentlichung falscher Berichte geschafft. Die Wirtschaften der Länder waren damals schon marode und heute ist es richtig schlimm geworden.

Was die Menschen der europäeischen Länder, die dem Euro-Raum angeschlossen sind, gar nicht merken ist, wie sehr diese Währung in der Zwischenzeit verfallen ist. Bekam man im Jahr 2010 noch 7.200 Gs für einen Euro, sind es heute gerade mal noch 4.700 Gs. Tendenz fallend. Der Wert des Euro wurde, berücksichtigt man die Inflation, kurzerhand halbiert.

Hatten einst die Amerikaner jahrelang versucht, den Euro zu zerstören, tut es die Europäische Zentralbank seit kurzem lieber selbst. Das gelingt wenigstens...

Die Halbierung des Euro-Wertes merken vor allem die Millionen deutschen Rentner, die im Ausland leben. Oftmals sind diejenigen von ihnen ins Ausland gezogen, die sowieso eine schmale Rente haben, in Deutschland in die Alterarmut fallen würden, aber in Paraguay noch menschenwürdig davon leben können, ohne dem deutschen Sozialstaat auf der Tasche zu liegen.

Doch auch damit ist nun für viele Schluss. Sie müssen zurück nach Deutschland, da ihre Rente nicht einmal für ein Leben in einem Dritte-Welt-Land wie Paraguay ausreicht.

Aber auch andere, die hier leben und ihr Geld aus dem Euro-Raum beziehen, müssen ihre Gürtel enger schnallen. Denn auch deren sauer verdientes Geld ist gerade mal noch die Hälfte wert.

Doch Analysten haben bereits gewarnt: Der Euro wird noch weiter fallen. Etwa bis auf 0,80 Dollar. Damit ist der Euro noch weniger wert als die völlig desolate und am Boden liegende US-Wirtschaft.

Man darf sich gern mal fragen, wem der Zusammenbruch des Euro nützt: Den Firmen, die exportieren. Nicht den Handwerkern, nicht den Bürgern. Nur den Exporteuren. Man ist wieder Exportweltmeister.

Da stellt sich die Frage, warum diese Firmaen bevorzugt werden, wenn der Rest des Volkes anfängt zu hungern?

Denn eines ist auch klar: Die Importe auch nach Deutschland werden wesentlich teurer. Und den meisten Rückwanderer, die Rente beziehen, müssen sich in Deutschland in den Schoß der Soialleistungen begeben, weil ihnen mit dem wertlosen Euro die Luft zum Atmen genommen wurde.

 

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Kategorie: Welt