Drucken
   Die neue Religion: Klimazismus™  

JAMAIKA MACHT'S MÖGLICH

Die Grundlage der Religionen des zu Ende gehenden dunklen Zeitalters ist Schuld und Sünde.

Damit wurden die Völker, aber vor allem wir Deutschen, in eine geistige Versklavung unvorstellbaren Ausmaßes getrieben.

Dr. Eduard Koch hat in seinem Vortrag „Verlust der Väterlichkeit“ die Auswirkungen dieses Vorgehens hervorragend beschrieben. Im Alltag kann man sich diese Auswirkungen anschauen und anhören.

Und doch zeigt sich, daß der deutsche Geist schlußendlich immer wieder aufsteht und die geistige Umnachtung der heutigen „Gesellschaft“ vorführt. Der folgende Beitrag ist ein meisterhaftes Beispiel dafür.

***

Der Kurze

In meiner Reihe „Religionen der Zukunft“ behandeln wir heute den Klimazismus. Während der Katholizismus und erst recht der Protestantismus die Bachgass runtergeht, ist der Islam im Kommen und hat bereits die kritische Masse in den Industriestaaten der EU überschritten. In der Geschichtswissenschaft heißt das, der Point of no return ist erreicht. Mit dem Islam in Sachen „Gott“ zu konkurrieren ist aussichtslos. Deshalb treffen wir auf suchende Gläubige – das sind die, die schon länger hier wohnen, aber bei den alten Schachteln der Konkordatskirchen kein Zuhause finden, weil sie schlauer und allwissender sind – die irritiert durch den banalen Alltag irren auf der Suche nach dem Sinn. Sucht diesen mal in Zeiten des untergehenden Kapitalismus, wo man noch für die Liste der Finanzverbrecher den schönen Namen Paradiespapiere findet, das ist nicht so einfach. Nebenbei: Den Namen finde ich reichlich degoutant – stopp – es sei denn, man will die Gelisteten ins Paradies schicken – wegen mir auch mit der Aussicht auf 72 Jungfrauen – dann könnten wir darüber reden.

Also jetzt ganz im Ernst. Welchen Lebenssinn sucht jemand, der in seinem Reihenhäuschen in der Stadtrandsiedlung wohnt? Es bietet sich z.B. an, den Nationalsozialismus nachträglich so vehement zu bekämpfen, dass die Machtübernahme Hitlers 1933 scheitern wird. Kampf gegen Rechts geht immer. Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Flüchtlingsrettung. So ein schicker hellblauer Pullover zeigt jedem, dass da ein guter Mensch drin steckt. Flüchtlingskinderbetreuung ist aber nicht problemlos, wie andere erfahren haben. Ich hab ne bessere Idee: Klimarettung!

Wer das Klima rettet, findet hundertprozentigen Zuspruch. Besonders wenn der Erfolg im Jahr 2100 gemessen werden soll, aber gar kein Maßstab vorliegt. Das lieben alle Religionen: die Nichtnachprüfmöglichkeit ihrer heiligen Thesen.

So hat die Frischvermählte noch vollmundig vor zwei Jahren verkündet, dass die Klimaziele 2020 geschafft werden, um jetzt zu verkünden, dass die Ziele verfehlt werden. Trägt da jemand Verantwortung? Wird da jemand entlassen? Muss da jemand Strafe zahlen? Ist da jemand in der Haftung? Nein, natürlich nicht. Genau wie bei den Religionen. Im Diesseits kassieren und im Jenseits liefern, so heißt das Erfolgsrezept. Deshalb haben die Kirchen Jahrhunderte überlebt. Kein Verbraucheranwalt, keine teuren Rückrufaktionen, nada. Immer Hoffnung verbreiten, wie o.g. Konifere, die vor einem Jahr sogar noch 400.000 Jobs versprach. Wer aufmuckt, wird vor die Inquisition gezerrt, was aber nicht immer erfolgreich ist, wie ich mit Häme bemerke. Die Nutznießer dieser Religion sind außer den Priestern (hier heißen sie Schellnhuber, Rahmstorf, Latif u.ä.) die Synodalen, wie Price, Waterhouse und Coopers, die im Auftrag des Auftraggebers dem Auftraggeber bescheinigen, dass der Auftraggeber alles richtig gemacht hat. In der Presse klingt das so:

Das Konzept schiebe das Wirtschaftswachstum nicht nur um ein Prozent an, sondern schaffe auch über 400.000 Arbeitsplätze, heißt es in der Studie von PricewaterhouseCoopers im Auftrag des Umweltressorts. Die Wirtschaftsleistungen in Deutschland dürften so bis 2020 um rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen.

Das wird uns dann als „Nachricht“ verkauft. Blöd ist natürlich, wenn man mit Kurzläufer Schiffbruch erleidet. Wie oft ist die Welt eigentlich schon untergegangen? Wie oft ist der Eisbär (von Gabriel und Al Gore) schon zu Tode geredet worden? Die Neue Züricher orakelte 2008 Ohne Eis keine Eisbären. Die Süddeutsche (eines der Zentralorgane des Klimazismus) bezichtigte 2010 die bösen Inuit der Ketzerei, weil sie die offiziellen Verlautbarungen der Hohenpriester des Klimaschutzes leugneten und eigene Zahlen präsentierten:

Gabriel Nirlungayuk von der Inuit-Organisation Tunngavik behauptet gar, vor 50 Jahren habe es in Nunavut gut 8000 Eisbären gegeben, heute seien es 15000. „Wir sind 365 Tage draußen und sehen heute mehr Bären denn je“, sagt er. Aber es gebe viel Druck aus dem Ausland, seit der Eisbär ein Mediensymbol für die Folgen der globalen Erwärmung geworden sei.

Wie kann auch so ein bescheuerter Eskimo es wagen, mit den Propheten des Klimawandels zu hadern? Klar, dass der „Schauspieler und Umweltaktivist“ Hannes Jaenicke weiß, dass die Tage des Eisbären gezählt sind, und der weiß alles genau und seine Schlussfolgerung könnte ich auch unterschreiben: Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche. Allerdings scheint er gar nicht zu merken, dass er genau derjenige ist, der folgt. Der Eisbärhype war Mainstream und alles was der Jaenicke macht ist „Herde“, einschließlich AfD-Bashing. Mann, habe ich damals viel Unsinn gelesen und kaum jemanden ist bekannt, dass der Eisbär evolutionär vom Braunbären abstammt, der sich in Rekordzeit von 45.000 Jahren entwickelt hatte, weil es kalt und eisig wurde! Was die Eisbärpopulation betrifft: Die Eskimos hatten recht und die Schätzungen liegen heute zwischen 23 und 33 Tausend. Aber das wird den Hannes Jaenicke nicht mehr interessieren, denn mittlerweile ist er zum Experten für Glyphosat mutiert und guckt sich die Ärsche einer anderen Herde an. Auch das Gutmenschliche verlangt eine gewisse Flexibilität.

Der Fastpräsident hat u.a. Bullshit 2009 vorausgesagt, dass die Arktis 2014 eisfrei sein wird und die Antarktis Eisschmelze Florida fluten wird . Einfach zu dumm, denn 5 Jahre sind schnell vorbei und das Eis – ist gewachsen – fast so schnell wie die 300.000.000 $, die auf Al Gores Konto geflossen sind und weil das so schön war, gibt es jetzt einen Nachschlag: An Inconvenient Sequel (eine unbequeme Folge).

Wie alle Pharisäer, die öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken, verbretterte der Hohepriester der Klimarettung im letzten Jahr 230.889 kWh allein in seinem Anwesen in Nashville. Das sind 21 mal so viel wie ein amerikanischer Durchschnittshaushalt verbraucht. Wer im Glashaus sitzt, soll im Keller bumsen, pflegte mein verstorbener Freund Peter S. zu sagen. Aber ich bin überzeugt, wenn die Gage stimmt, kommt der Nobelpreisgeehrte – im Zuge der Neoökumene gerne (wie Obama) zum nächsten Evangelischen Kirchentag und predigt Verzicht unter dem begeisterten Klatschen von Bettwurst-Strom und dem Juchzen der Käsfrau. Die Kirchen müssen ja in schwerer Zeit zusammenhalten.

So versammeln sie sich, die 25.000 Menschen (wie es so schön heißt), zu den Klimapalavertage (für die Legastheniker unter uns: Klima-Palaver-Tage) im schönen Bonn und erwärmen mit heißer Luft das Mikroklima, so dass man bis ins beschauliche Düren den Föhn spürt.

An meine Leser: Ich fliege am Mittwoch in südöstlicher Richtung, verursache auf dem Hin-und Rückflug (laut diesem tollen Rechner) 656 kg CO2 und müsste dafür einen Ablass – nee – bei den  Klimazisten heißt das Kompensation – ist aber das gleiche – von 16 € zahlen – was ich natürlich nicht tue.

Wie sagte schon Johann Tetzel: Sobald der Gülden im Becken klingt, im huy die Seel zum Klimagott springt. Deshalb bleibt meine Seel Euch erhalten.

Die vielen Klimafachpersonen, die sich am Rhein versammelt haben, werden sich bestimmt nicht so wegschleichen, wie ich es tue. Sie werden bestimmt kräftig kompensieren und dann kommt bestimmt ein ganz erklägliches Sümmchen zusammen, denn im Gegensatz zu mir, werden manche das Kreuzchen bei „First Class“ machen, denn Papa Staat ist ja großzügig bei Dienstreisen von privileged persons. Auch bei den herkömmlichen Kirchen reisen ab einem gewissen Dienstgrad die Pfaffen in der Ersten Klasse.

P.S

Tuvalu versinkt im Meer und wenn dann noch der Himmel runterfällt, sind alle Spatzen tot. Eine weitere gute Nachricht: Wenn Holland nicht wär‘, läg‘ Aachen am Meer. Das heimliche Ziel der Kaiserstädter Printenfresser!

(die-heimkehr.info)

 

Neueste Nachrichten:

Kategorie: Paraguay-News